Wie Du in 5 Schritten Deine negativen Glaubensmuster einfach und effizient transformierst!

Starten möchte ich heute mit meinem ersten Blog. Auf der Suche nach einem Einstiegsartikel habe ich mir die Frage gestellt:

Was ist Glück?

Glück hat viele Facetten und bedeutet für jeden Menschen individuell etwas anderes. Glück ist das, wonach wir alle streben. Wir wünschen es unseren Liebsten, Freunden und Kollegen beispielsweise zum Geburtstag, zur Hochzeit und anderen feierlichen Anlässen. So verkauft mein Obsthändler aus dem Alten Land neuerdings die Eier seiner eigenen Hühner mit dem Slogan „so schmeckt Glück“ (und die Eier schmecken fantastisch) und hinter dem Scheibenwischer meines Autos fand ich den Werbeflyer „Gitarrespielen würde sie glücklich machen“. 

Doch was ist Glück? Was bedeutet Glück für Dich? Wann bist Du glücklich? Was brauchst Du, um glücklich zu sein? Und viel wichtiger, was hindert Dich daran, ein glückliches Leben zu führen?

Die Quelle Deines Glücks liegt in Dir

Glück entsteht meines Erachtens nach, wenn wir unser Leben selbst in die Hand nehmen, uns geliebt und angenommen fühlen, selbstbewusst, gelassen und zufrieden sind und voller Vertrauen und Mut durchs Leben gehen. Denn: Wir sind die Quelle unseres eigenen Glücks. 

Ein mangelndes Selbstbewusstsein und negative Glaubensmuster hinderten mich früher daran, glücklich, zufrieden und in meiner eigenen Kraft zu sein. Meine negativen Glaubensmuster haben mich klein gehalten und machten mir das Leben schwer. Da ich sicher kein Einzelfall bin, möchte ich Dir in meinem ersten Blog aufzeigen, mit welchen 5 Schritten ich meine Glaubensmuster einfach und effizient transformiert habe. Und los gehts…

Wie Du in 5 Schritten Deine negativen Glaubensmuster einfach und effizient transformierst!

Schritt 1 – Das negative Glaubensmuster wahrnehmen

Als erstes ist es wichtig, dass Dir Deine negativen Glaubensmuster überhaupt bewusst werden.

Dazu möchte ich kurz ausholen und erst einmal erklären, was Glaubensmuster sind. Glaubensmuster sind innere Programme, die in unserer Kindheit durch unsere Eltern oder andere enge Bezugspersonen in uns geprägt wurden. Entsprechen wir beispielsweise nicht den Erwartungen unserer Eltern, nehmen wir dies intuitiv wahr und in uns entsteht das innere Programm/ das Glaubensmuster „Ich bin nicht gut genug“. Wir fühlen uns abgewertet und unsere innere Welt wird beispielsweise durch Wut, Schmerz und/ oder Verzweiflung bestimmt. Um diesem inneren Gefühl zu entkommen, entwickeln wir Gegenprogramme. Gerne genommen sind Perfektionismus, die Sucht nach Anerkennung und Lob oder aber auch Anpassung oder Überanpassung, um nur einige zu nennen. Leider kannst Du durch die Gegenprogramme Deine Glaubensmuster nicht zum Schweigen bringen. 

Nehmen wir mein Beispiel: Ich verbog mich, um Anerkennung zu erhalten und gemocht zu werden, doch innerlich stellte sich keine Zufriedenheit ein. Und auch wenn ich Anerkennung und Lob von Außen erhielt, kam es bei mir – in meinem Inneren – nicht an, da ich selbst nicht glaubte, gut genug zu sein. Ein Teufelskreis…

Wie findest Du nun heraus, welches Deine limitierenden Glaubensmuster sind?

Du erkennst limitierende oder negative Glaubensmuster daran, dass Du bei dem Gedanken an eine bestimmte Situation oder an eine bestimmte Person beispielsweise einen Kloß im Hals bekommst, Wut empfindest oder Trauer, Du enttäuscht bist, Tränen anfangen zu fliessen, Du verzweifelt bist oder ähnliches. Negative Glaubensmuster sind immer leicht daran zu erkennen, dass Du Dich auf irgendeine Art und Weise schlecht fühlst.

Mache Dir eine Liste mit vier Spalten. Jede Spalte steht für einen anderen  Lebensbereich. Trage die Lebensbereiche Beruf, Beziehung, Finanzen und Gesundheit in die oberste Spalte. Nun fühle in jeden der Lebensbereiche mit geschlossenen Augen hinein und frage Dich, was Du über Dich glaubst, dass es so ist? 

Glaubst Du beispielsweise im Bereich Beruf, dass Du Dich leicht ausnutzen lässt und schlecht nein sagen kannst, schreibst Du dies in die Spalte mit der Überschrift Beruf. 

Mache dies für alle vier Lebensbereiche und suche Dir dann den Lebensbereich bzw. die Aussagen aus, die Dir am meisten zu schaffen machen und wo am meisten Luft nach oben ist.

Schritt 2 – Rausfinden, was Du stattdessen möchtest?

Im zweiten Schritt überlegst Du Dir, was Du gerne stattdessen hättest! 

Bleiben wir bei dem Beispiel Beruf. Du hast herausgefunden, dass Du Dich leicht ausnutzen lässt und schlecht nein sagen kannst. Schließe wieder Deine Augen und frage Dich, was Du gerne stattdessen hättest, so dass es für Dich einen deutlichen Gewinn an Qualität bedeutet? Spinne einfach rum und erfinde Deine eigene Geschichte. Dabei ist es egal, ob es „realistisch“ umsetzbar ist oder nicht. 

Nimm die Gefühle, die Du, während Du Deine Geschichte wie ein Film vor Deinem inneren Auge siehst, intensiv war…..

Schritt 3 – Das Gefühl in einem neuen kraftvollen Glaubenssatz ausdrücken

….und drücke sie in einem oder mehreren kraftvollen Sätzen aus! Dies ist Dein neues Glaubensmuster!

Schritt 4 – Morgens und Abends den neuen Glaubenssatz wiederholen 

Um Dein neues Glaubensmuster in Deinem Unterbewusstsein fest zu verankern, wiederhole Dein neues Glaubensmuster am besten jeden Morgen und jeden Abend mindestens dreimal, jeweils kurz nachdem Du aufgewacht bist, die Augen noch zu hast und in so einer Art Dämmerzustand bist bzw. kurz vor dem Einschlafen. Du kannst es einfach nur denken oder laut aufsagen.

In diesen Aufwach- bzw. Einschlaf-Phasen sind unsere Gehirnwellen im Alpha-Zustand und unser Unterbewusstsein ist sehr empfänglich für Informationen. Wer schon mal eine Hypnose Sitzung, eine Reiki Behandlung oder Craniosacrale Therapie genossen hat, wird diesen Zustand gut kennen. Man liegt vollkommen entspannt da, mag sich nicht bewegen, kriegt vom Außen kaum etwas mit und ist mit seiner Aufmerksamkeit vollkommen bei sich. Ein wie ich finde, herrlicher Zustand.

Schritt 5 – Beobachte Dich und passe Dein neues Glaubensmuster solange neu an bis es für Dich passend ist

Wie fühlst Du Dich, wenn Du Dir morgens gleich nach dem Aufwachen Dein neues Glaubensmuster aufsagst? Kommt ein positives Gefühl in Dir hoch, dass Dich stärkt und strahlen lässt? Dann hast Du alles richtig gemacht! 

Ist das Gefühl jedoch eher neutral oder gar negativ, solltest Du Dein neues Glaubensmuster noch einmal überarbeiten.

Dies möchte ich Dir noch einmal anhand unseres Beispiels erläutern: Dein neues kraftvolles Glaubensmuster auf das Du durch Schritt 2 gekommen bist, ist beispielsweise: „Ich sage Nein, wenn ich Nein meine und setze Grenzen.“ Wenn Du Dir diesen Satz morgens und abends aufsagst, kommen in Dir jedoch Zweifel und Ängste auf.

Was passiert, ist, dass Dein Unterbewusstsein für das neue Glaubensmuster noch keine Referenz hat und Deine Gefühle in den Widerstand gehen. Da das neue Glaubensmuster aber genau das widerspiegelt, was Du gerne erreichen möchtest und was Deinem Leben mehr Lebensqualität schenkt, solltest Du es entsprechend Deiner Situation anpassen. 

Ein besserer Satz wäre beispielsweise: „Ich mache mich auf den Weg, Nein zu sagen, wenn ich Nein meine und ich übe mich darin, Grenzen zu setzen“ oder „Ich erlaube mir, Nein zu sagen, wenn ich Nein meine und darf Grenzen setzen“ oder „Ich habe ein Recht darauf, Nein zu sagen, wenn ich Nein meine, und beginne langsam in meinem Tempo immer mehr Grenzen zu setzen.“

Spiele mit den Sätzen bis sie für Dich wirklich stimmig sind. Dein Gefühl ist dabei ein guter Indikator und zeigt Dir den richtigen Weg. 

Noch ein Tipp zum Schluss: 

Nimm Dir nicht zu viel vor und arbeite mit nur einem Glaubensmuster zur Zeit. Schenke diesem neuen Glaubensmuster Deine volle Aufmerksamkeit und das für mindestens 21 Tage…. Und beobachte was passiert 😉

Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung und viel Freude auf Deinem Weg in ein glückliches und zufriedenes Leben.

Deine Marisa

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